Yin-Yoga

 

Worum geht es beim Yin-Yoga ?

 

YinYoga ist keine Konkurrenz zu den dynamischen , Yanglastigen Yogastilen.

Im Gegenteil! Yin und Yang bilden eine Einheit

.

Yang ist die männliche Kraft, die unseren Muskeln zugeordnet ist und ist wie unser Alltag mit viel Bewegung verbunden ist.

Yin steht für die weibliche Kraft, die uns zur Ruhe kommen lässt und mit Knochen und Gelenken in Beziehung steht.

Das eine kann nicht ohne das andere existieren.

 

 

Während wir im dynamischen Yoga den Fokus auf die Muskulatur setzen und eher aktiv sind, sind wir im Yin-Yoga passiv.

Der Fokus liegt hierbei auf den tieferen Schichten des Körpers wie Bindegewebe und Faszien.

Diese werden im dynamischen Yoga oft gar nicht erreicht.

 

 

Ein Merkmal des Yin-Yogas ist, dass der Rücken immer rund ist. Im Gegensatz zum dynamischen Yoga, wo wir den Rücken bewusst gerade halten.

Der runde Rücken trägt zur Dehnung bei. So können wir besser in den tiefen Schichten arbeiten. Übrigens eine wunderbare Vorsorge.

Im Alter werden unsere Gelenke zunehmend unbeweglicher. Durch Yin-Yoga können wir diesem Prozess vorbeugen.

Als ich vor zwei Jahren meine erste Yin-Yoga-Stunde besucht habe, war das wie eine Offenbarung für mich: Ich war entspannter und ruhiger denn je! 

Durch das lange Verweilen in den Asanas hatte ich ungeahnten Zugang zu meinen Faszien, meinem Informatiossystem.

Für mich war deshalb schnell klar, dass Yin-Yoga die perfekte Ergänzung ist.

Die Übungen werden in der Regel zweieinhalb bis fünf Minuten gehalten.

Denn der Körper beginnt erst nach ein paar Minuten, sich zu öffnen.

 

Auch hier gilt:

Höre auf Deinen Körper und gehe nicht von Anfang an Deine Grenzen!

Sinke viel mehr Stück für Stück in die Haltung. Dadurch erhöht sich in unserem Körper die Flexibilität und zum Teil können Anspannung gelindert und sogar gelöst werden.

Der gesamte Chi-Fluss in unserem Körper wird harmonisiert.

Wer einmal fünf Minuten in der Vorwärtsbeuge lag, ahnt, was ich meine!